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Reisebericht

Reisezeit April 2006
Unser dritter Maledivenurlaub April 2006 verbrachten wir diesmal auf Sun Island.
Transfer (Die Hölle)

Der absolute Höllentripp. Fast 28 Stunden waren wir unterwegs. Zuerst mit dem Auto nach Köln. Dann mit dem ICE nach Frankfurt. Danach mit Quartar Airline nach Doho. Zwischenstop 3 Stunden Aufenthalt. In Doho fiel den Herrschaften auf einmal ein: "Huch, da kommt ja noch eine andere Maschine (völlig überraschend, ha,ha,ha) Die packen wir jetzt noch mit dazu. Mit anderen Worten Zwischenstop 6 Stunden. Totales Chaos. Niemand sagte uns Bescheid, was nun los ist. Einmal hieß es die Maschine muß repariert werden, dann sollten wir noch auf andere Gäste warten, die angeblich zu spät gelandet sind, usw.usw.. Die Bordkarten hatten ihre Gültigkeit verloren und es wurden neue ausgestellt. Dann wurde jeder Passagier aufgerufen der sich dann eine neue Bordkarte holen durfte. Die Sitzplätze waren zwar auf der Bordkarte vermerkt, wurden dann jedoch von den Angestellten durchgestrichen.

Somit konnte sich dann jeder dorthin setzen, wo er wollte. (Super organisiert,ha,ha,ha). Nundenn, die Mahlzeiten an Bord waren doch etwas zu kalt und wer nicht ein bisschen Englisch sprechen kann, der hat etwas Probleme. Hervorzuheben bei Quartar Airline sind lediglich die Sitzabstände.

Man hat etwas mehr Platz als bei der deutschen Konkurrenz. Natürlich landeten wir dann auch in Male viel viel später als geplant. Meine Meinung zu Quartar Airline ist: Die Verspätung von 3 Stunden sind von vornherein eingeplant gewesen. Es kann ja nicht plötzlich noch eine Maschine kommen.

Wie geht denn das???? Sicherlich würde manch einer sich überlegen, wenn von Anfang an feststehen würde, daß man in Doho 6 Stunden Aufenthalt hat, ob er da mitmacht. Wir hatten Wasserflugzeug gebucht (beide Strecken). Da wir verspätet ankamen wurden wir gefragt, ob wir mit dem Schnellboot fahren würden oder in Male übernachten würden. Für den Flug sei es zu spät. Toll.

Wir wollten nur so schnell wie möglich zur Insel und sind dann nochmals 2,5 Std. mit dem Schnellboot gefahren. Die 110,00 Euro für den Flugzeugtransport werden wir noch einklagen. Ist ja nicht unsere Schuld. Beim Rückflug wurden wir morgens um 6.00 Uhr mit dem Wasserflugzeug (zzgl.. unserem Tauchgepäck, kein Problem) nach Male geflogen. Toller Flug. Von Male mit Verspätung nach Doho. Sollten eigentlich 1 Std. Aufenthalt in Doho haben. Fast mußten wir laufen, das wir den Anschlussflug nach Frankfurt bekamen. Leider war das Flugzeug von Male nach Doho von so vielen Südländer besetzt, das wir uns wegen Geruchsbelästigung irgendwo anders setzen mußten. Ich hatte noch ein lustiges Erlebnis auf der Toilette. Ich (weibl) ging nichts ahnend zur Toilette, öffnete sie uns sah einen Südländer bedächtig pinkeln. Völlig erschrocken wich ich zurück. Die Flugbegleiter sahen dies und fingen an lachen. Ich aber auch. Hervorzuheben ist das eine Flugbegleiterin die Toilette sauber machte und auch noch mit Duftspray arbeitete. "Respekt"

Ankunft (Durchwachsen)

Spät am Abend so gegen 22.oo Uhr Begrüßung mit Cocktail und warmer Spätmahlzeit. Einchecken ging zügig voran. Betreuerin war eine Russin die Englisch sprach.

Zimmer und Lage (Perfekt)

Beim Betreten des Super Deluxe Bungalows die Überraschung. Wau, supergroß, sehr viel Platz, tolles Bett, viele Ablagemöglichkeiten und Gott sei Dank Haken an der Decke (für mein Moskitonetz). Toll eingerichtet, wir waren erfreut überrascht. Großer Schrank mit 10 Kleiderbügel. Kühlschrank. Tresor.

Badezimmer großzügig angelegt mit Wau was für eine Überraschung einem Bidet.

Außendusche mit Wäscheleine einfach perfekt. Terrasse mit zwei robusten Holzstühlen und zwei doch etwas schweren Holzliegen mit Auflage. Ein Tipp, die Auflagen schwimmen und man kann sie als so genannte Luftmatratze im Meer benutzen. Wir hatten den Bungi 212 und wir waren von der Lage schon begeistert. Toller Strandabschnitt. Der Sand am Wassersportabschnitt war so fein, man hatte das Gefühl, man geht auf Watte. Einfach traumhaft. Ab und zu jedoch haben wir abends etwas von der Mainbar gehört. War aber nicht weiter schlimm. Der Roomboy war o.k. und das Zimmer war immer sauber. Am letzten Abend hatten wir völlig unerwartet ein Blumenmeer auf dem Bett vorgefunden.

Echt nett. Handtücher und Strandtücher kein Problem.

Restaurant (für 4,5 Sterne etwas mager)

Jeder bekommt einen Tisch zugewiesen. War o.k. so. Wir hatten 14 Tage lang den gleichen Kellner. Auch o.k. Man könnte jedoch für 4,5 Sterne etwas mehr Elan erwarten. Teilweise waren die benutzten Teller noch nicht weggeräumt wenn man zum Tisch zurück kam und wir mußten teilweise den Angestellten ausweichen, anstatt diese uns. (War in Ägypten bei 5 Sterne selbstverständlich) Vermisst haben ich morgens die Wurst am Buffet.

Sonderbar. Aber sonst reichlich. Morgens Brötchen, Toast, Käse, usw. für die Engländer warmes Essen. Im großen ganzen recht o.k. Ab und zu war das Essen nicht mehr so warm. Habe mir dann einfach neues geholt. Besonders lecker war der Kuchen. Toll. Leider haben wir aber auch hier wieder die spärlich bekleideten Herrschaften angetroffen (durchsichtiges Strandtuch, teilweise als Oberbekleidung Badeanzug und Achselshirts) die es ja angeblich überall gibt.

Leider hatte ich an der Mainbar ein sehr unangenehmes Erlebnis. Wir wollten uns an einen Tisch setzen und versuchten die doch sehr schweren Holzstühle etwas zu versetzen. Ein Angestellter kam und half meinem """Mann""" den Stuhl in die richtige Position zu bringen. Mich hat er noch nicht einmal angeguckt und somit mußte ich mich mit dem schweren Stuhl rumplagen. Niemand hat mir geholfen. Eine Blamage für alle "anwesenden Männer".Für mich war der Abend gelaufen. Aber manchmal ist es nunmal halt so in den südlichen Länder, das Frauen gerne einmal "übersehen" werden. Es sei denn, man erkennt "Aha, da kommen die aus dem Osten, die geben richtig Trinkgeld. Jetzt aber schnell." Habe ich beobachtet. Und diese Dame, so schien mir, trug keine Unterhose, aber kurzes T-Shirt"?????????? Echt abstoßend.

Auffällig war, daß die Sitzauflagen überhaupt nicht passen. Hmmmm, etwas befremdend.

Tauchen und Schnorcheln (Toll)

Deutschsprachige Tauchschule vor Ort. lt. Reiseprospekt. Ha, ha, ha. Nur beim ersten Besuch hat uns ein deutschsprachiger Tauchlehrer alles erklärt.

Das war´s denn auch. Checktauchgang und alle weiteren Tauchgänge alles Einheimische und Englisch sprechend. War aber kein Problem. Waren alle sehr nett. Wie schon im Forum erwähnt sehr professionelle Ausstattung mit Umkleidekabinen und immer nach den Bootstauchgängen mit Handzeichen gegenzeichnen. Bodycheck wurde nie durchgeführt. Nach studieren der Tauchpreise haben wir es so eingerichtet, daß wir die 15 Tauchgänge voll kriegten. (Somit war jeder Tauchgang etwas günstiger) Das Hausriff ist für eingefleischte Malediventaucher nicht so berauschend. Kein Ohhh, Ahhhh Erlebnis. Draußen war es um so schöner. Tolle Korallen. Viel weniger Fische als auf Embudo (auch eine Male-Insel) aber umso größere. Die Tauchguides haben uns während der Tauchgänge auch viel gezeigt. Haie, Rochen, Mantas, Octopus, jede Menge Schildkröten. Was schon ein Erlebnis. Vorsicht ist geboten, wenn Taucher eine Kamera mit haben. Die schlagen mit ihren Flossen die Korallen ab und wir mußten manchmal darauf achten das sie uns nicht das Mundstück aus dem Mund schlagen würden vor lauter Fotomachengeilheit. Total rücksichtslos. Für manche Schnorchler, die das erste Mal da sind mag das Hausriff ja total super sein. Aber wer nur schnorchelt, hat wirklich was verpasst. Total überraschend für uns war, daß wir in der Tauchschule kostenlos Getränke bekommen haben. Nicht schlecht der Specht.

Spa-Bereich (empfehlenswert)

Wir wollten uns etwas gutes tun und haben uns eine Massage von 50 Min. für 70 Dollar gegönnt. Das Spa-Bereich sollte man auf jeden Fall einmal besuchen, schon alleine wegen dem Ambiente. Die Massage an sich war auch wirklich professionell und wir haben diese genossen. Wer kann denn wissen, daß ich selbst zu Hause noch eine Woche eine schmerzhafte Nackenverspannung hatte. Kann aber auch vom ungewohnten Bett kommen. Weiß ich nicht. Ich würde es trotzdem nochmals machen.

Rezeption (saumäßig)

War immer besetzt. Man hatte immer einen Ansprechpartner, wenn man lange genug nachfragte. Wir wollten eine Bescheinigung haben, das wir nicht mit dem Flugzeug gekommen sind.(Wegen der Reklamation) Eine Reiseleitung von FTI gab es nicht vor Ort. Somit mußten wir uns mit unserem Schulenglisch (was 20 Jahre her ist) beschwerlich verständigen. Nach 5-7maligen Nachfragen und doch eine etwas bestimmendere Beschwerde haben wir die Bescheinigung 1 Tag vor unsere Abreise bekommen. Keuch. Wir haben oft das Gefühl gehabt, man würde uns nicht ernst nehmen. Auch eine andere deutschsprachige Reiseleitung (ich glaube von TUI vor Ort) hat uns nicht geholfen, als wir ihr unser Problem erörtert haben. Schade und nicht gerade eine Renommee für diese.

Publikum (durchwachsen)

Auf Grund der hohen Preise nicht die typischen Mallorcaurlauber "Sorry, weiß nicht wie ich das auf eine etwas feinere Art und Weise beschreiben soll. Nicht alle Mallorcaurlauber sind so. Ich war auch schon da" Wir schätzen ca 70 % aus dem Osten, ca 5 % Japse, 10 % Franzosen, Engländer, Italiener und ca 15 % Deutsche. Sehr schade. Wir stehen nicht gerade so auf die Neureichen "Hier komme ich". "Ich geben gut Trinkgeld. Du tuen alles für mich. Ich machen kann, was will. Ich schreíen und gehen mit String abends raus" Beim Tauchen haben wir hier und da mal ein paar Deutsche getroffen.

Kinder (wenig)

Es waren sehr wenig Kinder auf der Insel. Und wenn, dann Babys oder Kleinkinder. Für Schulkinder weniger zu empfehlen, da zu wenige Kontakte.

Sport (?)

Können wir nicht viel zu sagen. Badminton, Squash, Fitneßcenter, 4 Tischtennisplatten. Ob man die Schläger und Bälle von zu Hause mitbringen muß, wissen wir nicht. Draußen Tennisplätze. Der angebliche Golfplatz ist mit Unkraut überwuchert und liegt brach.

Sauberkeit (großes Lob)

Die Zimmer immer sauber, Restaurant sauber, und ein großes Lob den öffentlichen Toiletten. Wirklich alles top. Die Insel wurde auch täglich von den Fegefrauen gekehrt. Sogar dieses Aquarium in der Lobby wurde gereinigt.

Sonstige Ausstattung (o.k.)

Die Juweliere hatten nichts zu tun. Souvenirshop ganz o.k.. Leihbücherei große Auswahl an Zeitschriften und Bücher. Großzügige Ausstattung der Lobby.

Ausreichende Sitzgelegenheit. Im Allgemeine ansprechend.

Gesundheit (o.k.)

Den Inseldoc haben wir Gott sei Dank nicht in Anspruch nehmen müssen. Wir haben einmal erlebt das die Insel extrem bekeult wurde. (Die armen Angestellten, nur mit Mundschutz???? eine übel riechende Substanz

verbreitet.) Wir haben sofort Reißaus genommen. Aber: Wenn´s denn hilft. Vom Dengue-Fieber haben wir nichts gehört. Wir haben einen Tauchlehrer gefragt, der aber leider selber erst 3 Wochen da war. Der sagte: " Was ist denn das?"

Da ich immer die Leidgeprüfte bin (manchmal 50 Stiche) habe ich vorgesorgt.

Kleidung mit Nobite zu Hause imprägniert, Nobite Hautschutzgel, kein Parfüm, parfümfreie Seifen, oft Duschen, und Moskitonetz im Zimmer. Nur nach der Spa-Massage mit einem parfümiertem Öl drei Stiche gehabt. Sonst keine Probleme.

Fazit (Supertoller Urlaub)

Eine große Malediveninsel ist schon etwas anderes als eine der typischen kleinen. Aber trotzdem ging der Maledivenflair nicht verloren. Die Insel ist so groß das man seine Ruhe haben kann, wenn man sie sucht. Das Superwetter, der Superstrand und das Meer läßt einen alle Unbequemlichkeiten vergessen.

Wer nicht gerade auf Multi-Kulti steht sollte sich jedoch eine Insel aussuchen, die häufig von deutschen Urlauber besucht wird. Vielleicht haben wir aber auch nur Pech gehabt, was das Publikum angeht. Zu empfehlen ist die Insel aber trotzdem. für uns heißt es jedoch: Das nächste Mal wieder Embudo.

Aber nie mehr Quartar Airline oder mit Zwischenstop und nie mehr FTI. Nur noch Nonstop

 

eMail: KarolaC@t-online.de