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Reisebericht

Reisezeit 08.11-30.11.2003

Am 8.11.2003 um 21.15 Uhr ging es los. Der Flieger der LTU startete pünktlich. Wir ( meine Frau und ich, sowie ein befreundetes Ehepaar ) hatten Sitzplätze in der 42isten Reihe. Der Service von LTU war wieder, wie schon auf anderen Flügen ( 3x Malediven, Jamaika, Cuba ) gut. Unter aller Sau ist jedoch der Sitzabstand!!!.

Der Abstand wurde so verringert, dass ein Mensch über 1,90 Meter seine Beine am besten zu Hause lässt. Übrigens ich bin 1,93 Meter. So saß ich während des gesamten Fluges schräg mit den Beinen im Gang. Ausnahmen waren: Getränke oder Essen wurde verteilt, Müll eingesammelt, Erfrischungstücher verteilt oder Zollfreier Einkauf. Alles in allem war der Flug für mich sehr unruhig, so dass ich überlege beim nächsten Mal mit einer anderen Fluggesellschaft zu fliegen. Schließlich war auch dieser Flug vorbei und wir landeten auf der Flughafeninsel. Weiter ging es mit dem Speedboot. Das Boot war nur wenig besetzt und wir konnten uns richtig ausstrecken. Die See war ein wenig rau und die Fahrt bekam meiner Frau gar nicht.

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Um ca. 15 Uhr waren wir den endlich im Hafen von Sun Island. Und wie beim letzten Mal (Juni 2000) wurden wir mit einen Erfrischungstuch und einer Kokosnuss begrüßt. Die Bungalows wurden verteilt. Wir hatten per Mail zwei Bungalows nebeneinander und an einem bestimmten Strandabschnitt gebucht. Es hat alles wundervoll geklappt. Vielen Dank an das Hotelpersonal. Wir bekamen die Zimmer Nr. 251 und 252 in der Nähe vom Wassersportcenter an der Südseite der Insel. Es waren Super Deluxe Zimmer mit Außendusche und ein wenig geräumiger als die Deluxe Zimmer. Die Zimmer waren für mich der pure Luxus. Ein einfaches Zimmer nur mit Ventilator, wie 1986 bei meinem ersten Besuch auf den Malediven , würde auch reichen, da man sich ja doch selten in den Räumen aufhält. Meine Frau und unsere Freunde sind da jedoch anderer Meinung. Ich gebe zu, die Außendusche war schon super.

Über das Wetter sind wir geteilter Meinung. Wir Männer sagen es waren 2 schlechte Tage. Die Frauen sagen es waren 4 schlechte Tage. Am 26.11.2003 hat es jedoch wirklich von morgens bis abends geregnet und das war ausgerechnet unser 10 Hochzeitstag.

Das Essen war gut, reichlich und alles in Buffetform. Zum Frühstück gab es immer frisch zubereitete Omelettes mit verschiedenen Füllungen, Rührei oder Spiegelei, Bohnen, Bacon, Toast, Marmelade, Müsli, Joghurt, Obst, verschiedene Säfte usw.  Auch das Abendessen war abwechslungsreich. Es gab immer eine Suppe, verschieden Salate, Nudeln, Fleisch, Fisch, Gemüse und großen Dessertbuffet. Nur das Rindfleisch war so eine Sache für sich. Ich empfehle dieses nur an Leute mit sehr guten Zähnen. Meiner Frau gefiel besonders das Dessertbuffet mit der großen Auswahl an Kuchen, Obst und an einigen Tagen sogar Eis. Die Folgen waren erst in Deutschland sichtbar ( Sie behauptet allerdings die Waage geht falsch ).

Wir hatten HP gebucht. Da wir es gewöhnt sind, nur morgens und abends zu essen war dieses auch vollkommen ausreichend. Ansonsten sollte man VP buchen. AL lohnt sich nur für Leute, die jeden Tag mehre Stunden an der Bar verbringen möchten.  Wir tranken über Tag und beim Essen meistens Wasser und genehmigten uns an der Pool-Bar oder abends an der Bar Cocktails oder Bier. Für AL hätten meine Frau und ich 1344 Euro extra zahlen müssen ( 32€ / Person und Tag ) . Bezahlt haben wir aber an Nebenkosten 1000 Euro incl. Eis beim Italiener; Cocktails ( gehört übrigens nicht zu AL ) Tauchen und sonstiges. Wir haben uns allerdings auch nicht besoffen, so wie einige der AL Gäste.

Am Tag lagen wir faul in der Sonne bzw. im Schatten herum. Dabei stellte sich dann die Frage: Muss ich morgens um 4 Uhr aufstehen um eine Liege am Pool zu reservieren? Nein ! Dazu wären wir viel zu faul gewesen. Es gab aber auch um 11 Uhr noch Liegen am Pool. Nur wer einen bestimmten Sonnenpils haben will, sollte vor dem Frühstück die Liegen reservieren. Angenehm waren die Auflagen ( im Jahr 2000 noch nicht vorhanden ). Die Liegen direkt vor unserem Bungalow konnten wir jedoch kaum nutzen, da wir von den Moskitos zerstochen wurden. Da haben es natürlich die Gäste der Wasserbungalows besser. Abends war Zeit für die Fischfütterung. Eine Stachelrochenfütterung war beim Thailänder die andere am Versorgungssteg. Die am Versorgunssteg hat uns besser gefallen, da man aus nächster Nähe zuschauen konnte. Wer sich traute konnte auch selbst die Rochen füttern.

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Nun zum Schnorcheln

Die Schnorchelgründe um Sun Island sind nicht so berauschend. Man muss schon wissen wo gute Plätze zum schnorcheln sind. Da wären z. B.: Direkt am Wasserbungalowsteg in Ufernähe. Unter diesem Steg stehen meistens viele Fische und die kleinen Schwarzspitzenriffhaie schwimmen hier direkt am Strand vorbei. Man muss sich also nur ganz ruhig ins Wasser legen und warten bis sie vorbeikommen. Da die Haie genauso viel Angst vor den Menschen haben, wie wir vor den Haien, drehen sie kurz vorher wieder ab und starten einen neuen Versuch. Das geht so lange bis einer von beiden ( Mensch oder Hai ) aufgibt. In Richtung Beachbar ist ein ca. 3 m. tiefes Loch ausgebaggert worden, wo sehr viele Rochen liegen. Wenn man Glück hat sieht man auch einen Adlerrochen. Ich hatte Glück und habe ihn gesehen. Ich war total überrascht. Aber wirklich es war ein Adlerrochen und kein Stachelrochen. Ich kenne Adlerrochen. Habe schon früher beim Tauchen welche gesehen.

Wenn man ungefähr bei Bungalow 270 ins Wasser geht und bis ca. ¾ Höhe der Wasserbungalows hinausschwimmt sieht man sehr schöne und intakte Korallen. In den Korallen findet man z.B. Picassodrückerfische, Stachelmakrelen, Soldatenfische usw. In Ufernähe sind dann wieder die Schwarzspitzenriffhaie in großer Anzahl zu sehen. Hier ist die Strömung sehr stark und darum fühlen die Haie sich hier sehr wohl.

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Die Wassertiefe rund um der Insel ist sehr niedrig, so dass man seinen Kopf ganz schön im Nacken werfen muss. Für nicht geübte Schnorchler ist jedoch angenehm, sich zwischendurch im Sand zu stellen und auszuruhen.

Für Schnorchelanfänger sind die Korallenstöcke gegenüber vom Pool besonders zu empfehlen. Um hier zu schnorcheln, muss man noch nicht einmal gut schwimmen können, da man überall stehen kann. ( Das ist übrigens die Meinung meiner Frau , einer ungeübten Schnorchlerin )

Im Hausriff ( Einstieg beim Italiener ) sind sehr viele schöne Fische zu sehen. Um schöne Korallen zu sehen, muss man jedoch weiter rauschwimmen in Richtung unbewohnter Insel.
Meiner Meinung nach sind die Korallen in der Bucht schöner. Ich bin öfter Richtung Versorgungssteg geschwommen und habe dort Seelippen, Kugelfische, Putzerfische, Muränen usw. gesehen. Bei einer Tour habe ich sogar eine Schildkröte gesehen.

Abschließend ist zum Schnorcheln zu sagen, ausprobieren und eigene Meinung bilden.

Und nun zum Tauchen

Die Tauchschule ist im allgemeinen sehr gut ausgerüstet. Die Jackets sehen jedoch sehr alt aus, aber wenn man bedenkt womit ich tauchen gehe, na ja bin halt noch so ein alter Klodeckeltaucher. Eine Geräteschale konnte nicht von der Tauchschule gestellt werden und so hätte ich mir normalerweise ein Jacket leihen müssen. Zum Glück hat man ja gute Freunde im Tauchclub Hattingen. Dank Holger Thronicker, der mir eine Tragschale geliehen hat, konnte ich mir die Leihgebühr sparen. Nochmals herzlichen Dank . Auch an die anderen Clubmitglieder, die mir Lampe und Taucherbojen ausgeliehen haben.

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Nun zurück zur Tauchschule. Hier hingen Listen aus, die den Tauchplatz beschrieben. So konnte jeder selbst entscheiden, wo er tauchen wollte und brauchte sich nur in die entsprechende Liste eintragen. Leider gibt es immer einige Leute, die das System nicht verstehen. Z. B. Ein Tauchplatz hieß „ Finding the Whaleshark „ . Hier wird nur dieser eine Platz angesteuert, also ein Tauchplatz für Taucher die einen Walhai sehen möchten. Wer also hier nicht tauchen möchte, muss sich dafür nicht eintragen. Es gab aber Taucher die sich für diesen Platz eingetragen haben und dann die anderen Taucher „ anrüffeln“, das es nichts Besonderes zu sehen gab (einschließlich Walhai). Die Sicherheit wurde in der Tauchschule sehr groß geschrieben. Vor jedem Tauchgang wurde ein Briefing ( in englischer Sprache ) durchgeführt. Ich muss zugeben, dass ich nicht so genau zugehört habe ( mangelnde Sprachkenntnisse ). Mich interessierte nur, wer mein direkter Tauchpartner war, wie lange und wie tief getaucht wird. Jedes mal wurde die Strömung geprüft und dann entschieden, ob und wie getaucht wird. In einem früheren Bericht wurde vom verscheuchen der Fische, besonders der Mantas, durch zu lautes Motorengeräusch gesprochen.

Ich habe sogar Delfine unter Wasser gesehen, obwohl die auch sehr scheu sind. Andere Taucher haben sogar eine Schule Mantas getroffen. Leider war ich nicht in dieser Gruppe.  Man braucht eben viel Glück um wirkliche Highlights zu sehen. Ich habe mich extra früh morgens aus dem Bett gequält, um an einen“ early Morning“ Tauchgang teilzunehmen, bei dem man angeblich Mantas sieht. Pustekuchen keine Mantaflosse gesehen. Naja, der Tauchgang hatte dafür andere Reize. Ich sah Delfine, viele Haie, Adler- und Stachelrochen und auch viele Thunfische. Mein absoluter Traum war : Einmal einen Walhai sehen.

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Aber der ließ sich bei diesem Tauchgang nicht blicken. (Bereits im Jahr 2000 hatte ich Pech, und habe keinen Walhai gesehen). Auch bei den anderen Tauchgängen ( insgesamt 15 ) habe ich viel gesehen. Vor allem meine Lieblingsfische, die Clownfische mit ihren Anemonen, haben mich wieder sehr begeistert. Übrigens im Jahr 2000 sah ich keine. Zu erwähnen sind noch die großen Thunfische, Langusten, Schildkröten (eine davon schlafend oder tot ??) und sogar einen Froschfisch , die ich gesehen habe.

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Beim letzten Tauchgang, Tauchplatz Mamingeli Beru, war nun meine letzte Chance endlich einen Walhai zu sehen. Da waren eine Putzerstation mit 2 großen Zackenbarschen und eine große Muräne, sowie ein großer Fischschwarm (ca. 200 Stück) von gelbgestreiften Schnapperfischen, aber kein Walhai. Da der Tauchguide ein Foto von einem anderen Taucher machte, dachte ich mir ich ärgere die Schnapperfische ein wenig. Gesagt getan, ich tauchte in ca. 18 m Tiefe zu den Fischen herab. Was war das? Ein großer Schatten. Ich traute meinen Augen nicht. Da schwamm doch tatsächlich ein ca. 5-6- Meter langer Walhai gemütlich mit der Strömung. Locker konnte ich eine Zeit lang in einer Tiefe von 22,5 Meter mit dem Walhai mitschwimmen. Man kann gar nicht beschreiben, was für ein Hochgefühl es ist, so einen Fisch life zu erleben. Schließlich wurde es Zeit wieder aufzutauchen. Da ich nur noch eine Nullzeit von 1 Minute und auch nur noch ca. 70 Bar auf der Pulle hatte. Habe wirklich alles um mich herum vergessen, auch das ich nun alleine in dieser Tiefe war. Hatte auch keine Klappergeräusch von unserem Guide gehört. Ich dachte schon das ganze wäre nur eine Fata Morgana. Beim langsamen Auftauchen hörte ich nun doch das metallische Klappern und ich wusste, dass ich doch nicht geträumt hatte. Beim Einstieg ins Boot stritten sich die Tauchguides, da ich jedoch kein Maledivisch verstehe, konnte ich nur aus den Handbewegungen erkennen, dass der eine den anderen nicht glaubte. Was war passiert?
Die andere Gruppe sah auch beim Auftauchen in ca. 12 Meter Tiefe einen anderen Walhai. 2 Walhaie, das war wohl tatsächlich sehr ungewöhnlich.
Nun ja, ich hatte sehr viel Glück, das ich bei meinen letzten 10 Minuten des Tauchganges so ein tolles Erlebnis hatte.

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Zum Abschluss seien noch die Tauchpreise erwähnt. Ich finde sie ziemlich hoch. 1 Tauchgang 40 Dollar. Je mehr Tauchgängen man macht, je billiger werden diese. Leider kommen noch viele extra Preise hinzu, z.B. für eine 12 l. Flasche 2 $, early morning dive 10$. Es gibt morgens Ausfahrten, wo 2 Tauchgänge gemacht werden. Beim ersten Tauchgang nahm ich immer eine 12 l Flasche und beim zweiten Tauchgang (Tauchzeitbeschränkung 45 Minuten) eine 10 l Flasche. Beim 1. Tauchgang kam ich immer auf ca. 55 Minuten Tauchzeit. Welche Flaschengröße man nimmt ist immer individuell zu entscheiden. Es gibt schließlich auch Taucher, die die Pullen aufblasen anstatt daraus zu atmen, sowenig Luft verbrauchen die.

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(Foto von Ulrich Heise)

Auf alle Fälle war es ein sehr schöner und erholsamer Urlaub. Wir würden nochmals auf die Insel fahren. Empfehlenswert ist auch eine dreiwöchige Reisedauer, da man sich in der dritten Woche erst so richtig erholt.

Bei Fragen könnt ihr mich jederzeit eine Mail schicken.

Viele und schöne Sonnentage wünscht euch auf SI
Familie Rita u. Wilfried Hensel und Familie Sigrid und Detlef Heidemann

eMail: Sigrid und Detlef Heidemann - dheidemann@surfeu.de

 

Links

dreieck.gif (860 Byte) Deutscher Unterwasser-Club Hattingen e.V.: http://www.tauchclub-hattingen.de